Home OutdoorFrühlingserwachen Rund ums Wandern im Frühling: 5 Dinge die du wissen musst

Rund ums Wandern im Frühling: 5 Dinge die du wissen musst

von Kristina

Endlich ist der lang ersehnte Frühling ins Land gezogen, die letzten Schneeflecken schmelzen dahin, die Winterklamotten sind eingelagert, die Sonne scheint und am liebsten will man alles gleichzeitig machen: gärtnern, radfahren, wandern, sonnenbaden…. hauptsache: Raus. Frühling ist’s, wir sind besser gelaunt, sprühen vor Energie und tanzen durchs Leben.

Aber halt: bevor wir vor lauter Übermut laut, barfuß und halbnackig in die Berge starten gibt’s ein paar Dinge, die man besser im Blick hat, um schlechter Laune vorzubeugen. Hier kommen 5 essentielle Tipps zum Wandern im Frühling mit Kindern.

1. Frühling im Tal – Winter am Berg

Oft ernüchternd, passiert uns dennoch immer wieder: unten ists lau, sonnig, grün und einfach herrlich, aber kaum geht’s ein paar Höhenmeter rauf ist’s zapfig kalt und vielleicht liegt da sogar noch Schnee. Das kann einem, wenn’s überraschend passiert durchaus die Wanderlaune verderben. Erst recht wenn man noch Kinder mit im Gepäck hat. Wenn möglich lieber vorab nochmal die Webcams checken oder zumindest den Schneebericht. Grundsätzlich könnt ihr bei der Planung darauf achten sonnseitige Wege (Südhanglage) zu bevorzugen. Vor allem in schattigen Schneisen hält sich der Winter oft länger als man denkt.

2. Vielseitig gekleidet

April, April – der macht was er will. Das gilt schon für die niederen Lagen, erst recht aber in den Bergen. Wetterumschwünge können schnell passieren und die Temperatur kann gefühlt zwischen -5 und +20 Grad schwanken. Und weil Vorsicht besser ist als Nachsicht, verlassen wir uns lieber nicht auf irgendwelche Wetterberichte und packen uns im Zwiebellook ein. Jacke und Haube sind im Frühling vor allem für Kinder immer notwendig!

3. Nass, nässer, Matsch

Zum Zwiebellook passendes Accessoire: die Matschhose. Im Frühling gitb’s kaum einen Ausflug, bei dem sie nicht zum Einsatz kommt! Wanderwege können im Frühling recht schlammig oder auch rutschig sein. Vor allem am Berg kann’s durch die Schneeschmelze oft ultra matschig sein. Auch die Schuhe sollten weitgehend wasserfest sein, ein paar Reservesocken schaden auch nie.

4. Frühling, Sonne, Sonnenbrand

Den will einfach niemand, deshalb ist es – auch wenn es sich um die ersten, heiß ersehnten Sonnenstrahlen handelt – wie immer wichtig: vor jeder Bergtour eincremen. Die Sonne kann in höheren Lagen sehr intensiv werden und zarte Kinderhaut findet das noch doofer als unsere.

5. Frühlingserwachen auch bei den Tieren

Die Frühlingsgefühle lassen nicht nur uns aktiv werden, auch bei den meisten Tieren setzt nun eine sehr aktive Zeit ein: Nester werden gebaut, es wird gebrütet, Jungtiere schlüpfen. Die Natur ist zu dieser Zeit besonders sensibel und es braucht daher etwas Feingefühl unsererseits um das ökologische Gleichgewicht nicht durcheinanderzubringen.

  • Bleib bitte auf den markierten Wegen! Die frisch aufgetaute Natur ist besonders empfindlich.
  • Von Naturschutzgebieten, Vogelbrutgebieten und Wildschutzzonen fernhalten.
  • Den Müll (wie auch zu jeder anderen Jahreszeit) wieder mit ins Tal nehmen und korrekt entsorgen.
  • Den Lärmpegel in Grenzen halten.
  • Keine wilden Blumen pflücken, lieber Fotografieren, anschauen und weiterleben lassen, nicht zuletzt die Bienen danken es euch.

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