Survival Guide für (Zwillings-)Eltern

Im letzten halben Jahr fühle ich mich oft wie ein Feuerwehrmann im Kampf gegen ein Buschfeuer: Während Zwilling 1 zum gefühlt 10. Mal die dreckigen Schuhe aus dem Gang daherzerrt, ist Zwilling 2 mit ganzem Körpereinsatz dabei sich das Brotmesser vom jetzt kurz unbewachten Frühstückstisch zu besorgen und steht kurz darauf fuchtelnd wie Machete auf der obersten Stufe seines Tripp Trapp. Zeitgleich zwei Meter weiter in der offenen Küche: der Große verliert die Kontrolle über seinen Kakaobecher – Schnitt in die Zeitlupe.

10 Gründe, die das Leben mit Zwillingen besser machen

Ein, zwei oder drei Kinder – soo viel ändert sich ja da auch nicht, oder? 😇
Nein, im Ernst – Zwillinge (oder sogar Drillinge oder mehr…) sind und bleiben eine Riesen-Herausforderung. Mit ein klein bisschen Humor wird das Leben aber gleich leichter und Lachen entspannt auch die anstrengendsten Tage. Deshalb hier – nach über einem Jahr Zwillingserfahrung – ein paar aufmunternde Worte für harte Zeiten, denn es gibt einige Dinge, bei denen ist man als Mehrlingsmama oder -Papa klar im Vorteil.

Zwillinge tragen? Zwillingstragen! Ein Review.

Will man den frisch (oder auch nicht mehr so ganz frisch) geschlüpften Nachwuchs ohne den sperrigen Kinderwagen transportieren, sind Tragen die beste Wahl. Gerade für Menschen die gerne in freier Natur unterwegs sind fast unabdingbar. Bei Zwillingen steht man allerdings vor ungeahnten Herausforderungen was das Babytragen angeht, zumindest dann, wenn man sie nicht gerade auf zwei Erwachsene aufteilen kann. Wie also kann ein Erwachsener nun Zwillinge gleichzeitig tragen?

Das Abenteuer zu fünft…

Als Mo zu unserem Zweier-Team hinzukam, hat er unsere Welt ganz odentlich auf den Kopf gestellt. Darüber haben wir hier schon berichtet. Plötzlich war nichts mehr wie es vorher noch war, und dennoch waren wir vom ersten Moment an völlig fasziniert von diesem Wunder, das wir mit ihm erleben durften. Trotz all den kleineren und nicht so ganz kleinen Umstellungen war für uns schnell klar, dass Mo kein Einzelkind bleiben sollte. Letztes Jahr entschieden wir,