Survival Guide für (Zwillings-)Eltern

Im letzten halben Jahr fühle ich mich oft wie ein Feuerwehrmann im Kampf gegen ein Buschfeuer: Während Zwilling 1 zum gefühlt 10. Mal die dreckigen Schuhe aus dem Gang daherzerrt, ist Zwilling 2 mit ganzem Körpereinsatz dabei sich das Brotmesser vom jetzt kurz unbewachten Frühstückstisch zu besorgen und steht kurz darauf fuchtelnd wie Machete auf der obersten Stufe seines Tripp Trapp. Zeitgleich zwei Meter weiter in der offenen Küche: der Große verliert die Kontrolle über seinen Kakaobecher – Schnitt in die Zeitlupe.

Paarzeit für uns

// in werblicher Zusammenarbeit mit Paarzeit

Puh, Kinder. (Unsere) Kinder sind eine großartige Bereicherung unseres Lebens und wir lieben Sie über alles (ehrlich). Leider kosten sie naturgemäß einen nicht unerheblichen Anteil unseres verfügbaren Nervengerüsts. Deshalb ist es toll und wichtig, dass mit einem Kind auch (meistens) automatisch Großeltern, Tanten und Onkel in unser Leben treten, die den inzwischen kaffee-süchtigen, auf dem Zahnfleisch gehenden, Augenringemonstern dann und wann ein paar freie Stunden bescheren.

Zeit statt Zeug – und ein paar ruhige Tage. Eine persönliche Weihnachtsgeschichte.

Nun sind es nur noch wenige Tage bis zum (vor allem von den Kindern) heiß ersehnten Weihnachtsfest. Und wie alle Jahre artet die eigentlich besinnliche Feier meist in allerlei Hektik, Trubel und Stress aus. Geschenke wollen noch besorgt und liebevoll eingepackt werden, der Einkauf für die Feiertage erledigt (schließlich ist ja jedem klar, dass es nach Weihnachten keine Lebensmittel mehr geben wird… ), ein Menüplan erstellt und die Wohnung bis zum Familienbesuch auf Hochglanz poliert werden.

Wo zum Teufel ist eigentlich der ‘%&$’§# Schnuller? – Beruhigungsstrategien und ihre Fallstricke

Schnuller von Affe geraubt – was nun?

“Oh, schau mal da vorne, der ist ja so flauschig! Den muss ich streicheln!”, so scheint es Mo durch den Kopf zu schiessen, wann immer er einen Hund, eine Katze, einen Hasen, einen Waran oder eine Ente sieht. Das “Da! Da!!” wird proportional zu seiner schneller werdenden Schrittfolge immer höher und schriller, gleich wird er sich vor Freude überschlagen. BUMM. Autsch. Jetzt hat er in all der Freude die Tischkante übersehen…