Wenn Zwerg noch ganz am Anfang steht, ist ein großes Skigebiet oft… sagen wir: ambitioniert. Kleine Lifte sind für die ersten Schwünge meistens viel entspannter: weniger Trubel, weniger Anstehen, mehr „wir fahren jetzt einfach noch 3x runter und hören auf, wenn’s gut war“.
Hier findest du meine Lieblings-Optionen für Familien und Anfänger rund um Salzburg und Berchtegaden.
Stand: Winter 2025/26. Öffnungstage hängen bei kleinen Liften stark von Schneelage & Betrieb ab. Darum: bevor ihr euch anzieht, lieber einmal kurz auf die Links klicken Webcams/ Schneebericht / Öffnungszeiten checken – spart Nerven.
Bevor wir in die Lift-Liste springen: Wenn Zwerg noch ganz am Anfang steht, schaut kurz in Teil 1 rein – da sind meine bewährten Anfänger-Tipps + Ausrüstungs-Checkliste, die uns schon ein paar Meltdowns erspart hat.



Inhaltsverzeichnis: Entscheide was du möchtest
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1)Allererste Schwünge & Skifahren üben ohne Drama
Zauberteppich für die ersten Meter am Biobauernhof Bachrain, Scheffau
Bachrain ist genau so ein Ort, den man für “erstes Mal Ski” liebt: überschaubar, kein Lärm, kein Stress. Der Zauberteppich am Biobauernhof Bachrain bietet eine sichere und spielerische Umgebung, ideal für kleine Skianfänger. Hier kannst du Skifahren üben oder auch Rodeln wenn das Kind keine Lust mehr hat und dich hinterher bei leckerem Essen in der Stube aufwäremen. Mehr Infos findet ihr auch auf der Homepage: bachrain.at
Zinkenlifte Bad Dürrnberg – das Zinki-Kinderland
Wenn Zwerg noch ganz am Anfang steht oder ihr nur 1–2 Stunden stressfrei raus wollt, ist das Zinki-Kinderland mit Zauberteppich ideal. Wer nach dem Üben dringend “noch irgendwas Lustiges” braucht, ist hier ebenfalls gut aufgehoben, hier gibt’s auch noch ne Runde Snowtubing on top. Die Benutzung des Zauberteppichs kostet 4€ pro Stunde und Person. Aktuelle Infos unter duerrnberg.at
Aschaulifte, Koppl
Aschaulift ist so ein klassischer Feierabend-/Nachmittagslift: klein, übersichtlich und ein klassischer Tellerlift für kleine Anfänger. Ein familienfreundlicher Skiort, der mit einer sorgfältig präparierten Piste überzeugt. Für ein wenige Euro/ Stunde können Kinder ab 3 Jahren hier ihre ersten Rutschversuche machen. Die übersichtliche Größe und die freundliche Atmosphäre machen die Aschaulifte zu einem perfekten Einstiegspunkt ins Skivergnügen. Aktuelle Infos findest du hier.
100% Winterspaß am Kesselmannlift in der Faistenau
Beim Kesselmannlift bekommt ihr ein kleines Rundum-Wohlfühlpaket ohne Skizirkus-Rummel. Familienbetrieb, nette Stimmung, regional essen gehen – und wenn Zwerg nach einer Stunde genug hat, fühlt es sich trotzdem nach einem richtig guten Winterausflug an. Mit zwei Zauberteppichen und zwei Seilliften ist Schumpfis Kinderland schön abwechslungsreich und wer kein eigenes Material hat, kann es sich vor Ort auch ausborgen. Skikurse werden ebenfalls angeoten. Aktuelle Infos gibts hier: schilift-kesselmann.at


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2. Kleine Übungslifte fürs erste Skifahren zum günstigen Preis
Nocksteinlift, Koppl – Skifahren vor der Haustür Salzburgs
Nocksteinlifte sind super, wenn die Kids vom Zauberteppich weg sind und “ein bisschen mehr” wollen – ihr aber trotzdem etwas überschaubares sucht. Mit zwei Schleppliften bieten die Nocksteinlifte ideale Bedingungen für skibegeisterte Familien die gerade noch am Anfang stehen und ihre Fähigkeiten erproben. Die Tageskarten sind mit 14€ pro Erwachsenem recht preiswert und als Highlight kann man hier sogar Flutlichtskifahren. Hinterher kann man sich im Restaurant Essenz mit Pizza stärken. Aktuelle Infos zu Öffnungszeiten und Schneelage gibt’s hier.
Oberwaldlift (Faistenau) – mit Flutlicht am Freitag (kleines Abend-Highlight)
Der Oberwaldlift ist ebenfalls ein toller Lift für zwischendurchIhr findet hier einen familiären Hang, an dem Anfänger genauso gut zurechtkommen wie Kinder. Es gibt einen Babylift und einen Schlepplift, dazu drei Abfahrtsvarianten – vom flacheren Stück zum Üben bis zum Steilhang für Aufsteiger. Nebenan könnt ihr euch im Stüberl aufwärmen und euch stärken (durchgehend warme Küche) – und Freitags gibts Flutlichtskifahren. Aktuelle Infos zu Öffnungszeiten, Flutlicht und Preisen: oberwaldlift-faistenau.at
Schikinderland Schmiedhornlift (Faistenau/Wald) – perfekt als Skikurs-Spot (ab 5 Jahren)
Das Gelände des Schikinderland Faistenau ist mir Schlepplift, Tellerlift, Babylift und Skikarussell perfekt auf Kinder ausgelegt. Wenn ihr also lieber gleich mit Profi-Unterstützung startet (oder euch das ewige “Pizza machen, bremsen, wieder Pizza” nicht allein antun wollt), seid ihr hier genau richtig: Die Schischule bietet Kinderkurse ab 5 Jahren an, und das Übungsgelände ist so aufgebaut, dass Anfänger wirklich in Ruhe üben können – abseits vom großen Trubel. Praktisch finde ich auch, dass die Schischule eine Beschneiungsanlage erwähnt (bei unseren Wintern inzwischen leider kein unwichtiger Punkt). Aktuelle Infos zu Kursen und Ablauf gibt’s hier: schischule-faistenau.at
Skilift Thalgauberg (Thalgau) – sonnig & simpel
Am familienfreundlichen Schlepplift am Thalgauberg können Kinder und Anfänger in sonniger Lage ganz entspannt ihre Schwünge ziehen – ohne Skizirkus, aber mit schönem Panorama. Wenn der Lift läuft, wartet eine gut präparierte Piste mit rund 1 km Länge: genau die Art Hang, die für „ein paar Runden zum Üben“ oft völlig ausreicht. Aktuelle Infos findet ihr auch auf thalgau-tourismus.at
Obersalzberg (Berchtesgaden) – perfekt für den Nachmittag auf zwei Brettern
Der Obersalzberg ist für Familien und besonders Anfänger richtig praktisch. Es gibt 2-Stunden- und 4-Stunden-Karten und genau das macht es für einen sonnigen Nachmittagsausflug so ideal. Wir haben dort zuletzt zu fünft für 4 Stunden rund 40 € bezahlt (Kinder unter 6 fahren gratis) – und dafür bekommt man überraschend viel: ein kleines, überschaubares Familienskigebiet mit mehreren Schleppliften und einem Kinderland mit Anfängerseillift. Und wenn die Sonne rauskommt, sind die Ausblicke Richtung Berchtesgadener Alpen wirklich ein kleines Extra. Aktuelle Infos findest du unter skigebiet-berchtesgaden.de.


3. Schon richtig Skifahren, aber familienfreundlich und günstig
Zinkenlifte Bad Dürrnberg
Der Dürrnberg ist so ein Ort, der beides kann: Anfangen im Zinki-Kinderland und später auch „richtiges Skifahren“ im kleinen Skigebiet. Wenn es läuft, habt ihr hier nicht nur den Übungsbereich, sondern auch “mehr Lift & mehr Piste” mit einem Doppel-Sessellift und einem Schlepplifte und rund 10 Pistenkilometer – alsoeine gute Größe für Familien. Mehr Infos gibts hier: duerrnberg.at
Götschen (Bischofswiesen) – Flutlicht am Freitag, Familientag am Samstag
Götschen ist genau das richtige Gebiet, wenn Zwerg schon halbwegs sicher fährt und ihr einen „richtigen“ Skitag wollt – ohne Mega-Skigebiet-Overkill. Untertags reicht’s völlig für ein paar entspannte Stunden, und wenn ihr Lust auf ein kleines Extra habt: Freitag ist Flutlicht (perfekt, wenn man tagsüber keine Zeit hatte oder einfach mal was anderes als „nur vormittags“ will). Und weil Familien-Ausflüge ohnehin teuer genug sind: Samstag ist Familientag (mit vergünstigten Familienkarten – außerhalb der bayerischen Ferienzeiten). Außerdem gibt’s am Götschen sogar einen Snowpark, wenn größere Kids/Teens (oder Papa…) mal “kurz probieren” wollen, ohne gleich in ein Park-Gebiet fahren zu müssen. Aktuelle Infos zu Preisen/Flutlicht/Familientag: goetschen.com
Skifahren am Rossfeld – Aussichtskino mit Skiern
Das Rossfeld ist für Familien ein super Mix aus überschaubar und trotzdem nicht langweilig: vier Schlepplifte, breite Hänge und ein Kinderübungsgelände – plus so spielige Sachen wie Kinderskicross. Für Anfänger praktisch: Es gibt auch einen kurzen Familienlift/Tellerlift (direkt beim Stüberl), sodass man nicht gleich “ins Große” muss, nur um ein paar Runden zu üben. Wenn die Sonne rauskommt, fühlt sich das dort oben ein bisschen wie “Winter-Panoramakino” an – mit Blick auf die Berchtesgadener Alpen (Watzmann, Hoher Göll, Untersberg) und rüber Richtung Salzachtal/Salzburg. Webcams mit Aussicht und weitere Infos findest du hier: rossfeld.info. Wenn ihr Rossfeld nicht nur zum Skifahren, sondern als Winter-Ausflug mit Panorama (Spaziergang/Rodeln/Sonne tanken) nutzen wollt schaut in den Erlebnisbericht „Winterspass am Rossfeld“ rein.



