Wahnsinnspanorama am Rossfeld

Direkt an der österreichisch-deutschen Grenze gelegen und nur knappe 30 Minuten von Salzburg entfernt kann man eine einmalige Aussicht auf die hochalpinen Gipfel rund um Salzburg und Berchtesgaden werfen. Ob Hoher Göll, Kehlstein, Dachsteingebirge, Untersberg oder Tennengebirge – fast liegt einem diese Bergwelt zu Füßen, und das – wenn man will – quasi ohne Anstrengung wenn man will.

Trotz des wenig aussichtsreichen und trüben Wetters hat sich uns heute ein traumhafter Blick auf die Umgebung geboten, vielleicht durch die kleinen Tiefnebelfelder sogar noch mystischer als bei Schönwetter.

  • Das Panorama begeistert auch bei trübem Wetter und die frechen Dohlen sind einfach überall.
  • Die “Bergstation” des Schlepplifts
  • Bekundung gegenseitiges Interesses zwischen Mo und Do(hle).

Aber nicht nur der Ausblick von 1500m Seehöhe ist faszinierend: Wenn man sich ein Stückchen zu Fuß durch die Schneeberge traut findet man sich auf labyrinthartigen Wegen wieder, die Schneewände 2,5 bis 3m hoch. Zugegeben ein bisschen beängstigend, aber auch beeindruckend. Leider war der Berggasthof Ahornkaser am Ende des “Labyrinths” geschlossen – wohl wegen des vielen Schnees.

  • Der Schnee türmt sich meterhoch neben der Rossfeldpanoramastraße.
  • Auch der Berggasthof Ahornkaser ist eingeschneit.
  • Wenn zwischenzeitlich dichte Wolken aufziehen, wird schon der nächste Schritt im Schnee zur Herausforderung. Glücklicherweise kam die Sonne immer wieder durch.
  • Auch das kleine Hütterl von der Skiwacht wird von den Dohlen belagert.
  • Gut eingepackt lässt es sich jedem Wetter trotzen. Nur die Frisur sitzt nicht immer ganz perfekt 😉
  • Der Blick vom Rossfeld ins Salzachtal.

Hoch gehts entweder mit dem Auto über die mautpflichtige Straße, die 8€ pro Fahrzeug kostet oder den insgesamt drei Schleppliften, die das Gebiet auch zum Skifahren für Familien erschließen. Es gibt eine Skischule vor Ort, sowie einen eigenes Kinderübungsterrain für die Kleinen. Dank seiner Höhe eine schneesichere Region, trotzdem einen sehr familiären Charakter hat.

Wer’s etwas sportlicher mag kann auf teilweise präparierten und ausgeschilderten Wegen mit Tourenski den Weg nach oben bahnen, und anschließend die 6km lange Abfahrt bis nach Oberau ins nächste Skigebiet genießen.

Im Sommer kann man natürlich hochwandern, oder auch vom Parkplatz an der Scheitelstraße einige kürzere, aber dafür nicht weniger aussichtsreiche Wanderungen unternehmen, wie z.B. zum Purtschellerhaus oder Kehlsteinhaus. Ebenfalls von hier aus bietet sich für sehr sportliche auch eine Gipfelbesteigung des Hohen Göll an, allerdings sollte man hierfür definitiv schwindelfrei sein ;-).

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