Salzburgs wilder Hausberg: Der Nockstein

Du hast recht, der Nockstein ist weder ein Geheimtipp, noch ein besonders familientauglicher Wanderberg. Dennoch er ist einer der markantesten Gipfel in der Umgebung von Salzburg, verleiht das perfekte Bergfeeling zwischendurch, nach der Arbeit oder gleich früh morgens. Man ist binnen 10-15 Minuten von Salzburg Stadt aus dort und benötigt nur 1,5-2 Stunden Zeit für die Wanderung. Es geht über Stock und Stein, unzähliges Wurzelwerk bis man das letzte Stück bis zum Gipfel fast kraxelnd erreicht, also durchaus abwechslungsreich und auf angenehme Art anspruchsvoll.

Auch mit Kindern lässt sich der Nockstein gut erwandern, wobei ich mit meinen drei Rabauken dann oft lieber nicht ganz bis zum Gipfel hochgeh, sondern auf der Bank mit Ausblick verweile und den extrem ausgesetzten Teil somit ausspare, oder ich lass die Zwerge in der Kraxe solange wir oben sind. Wenn die Kids älter sind spricht – gerade bei entsprechender Übung und Trittsicherheit – aber auch wirklich nichts dagegen bis hoch zu laufen.

Der Nockstein ist auch mit Öffis ganz easy erreichbar, man nimmt dann einfach zB die Regionalbusse 150 oder 155. Wem die Tour auf den Nockstein zu kurz ist, kann von dort aus auch auf den Gaisberg weiterwandern, auch hier kann man optional mit dem Bus wieder runterfahren, so oder so lässt sich hier eine schöne Tour kombinieren.

Ich mag den Weg vom Riedlwirt am liebsten. Er führt erst durch den Wald, vorbei an ein bisschen Kunst und dann über den Rücken des Berges mit immer wieder fantasischen Aussichten nach oben. Außerdem lässt sich s dort gut essen und für die Kids gibts einen tollen Spielplatz. Alle Details auf einen Blick zu dieser Tour gibts gleich nachfolgend.

AUF EINEN BLICK:

Start: Parkplatz am Gh. Riedlwirt
Länge: ca. 4,7 km
Dauer: ca. 1,5-2 Stunden je nach Verweildauer
Höhenmeter: ca. 320 hm
Kinderwagentauglich: nein (Vorsicht am Gipfel, sehr ausgesetztes, felsiges Gelände!)
Schwierigkeit: mittel (manche Stellen erfordern etwas Trittsicherheit)
Verpflegung: Gasthof Riedelwirt am Startpunkt
Kosten: Parkgebühr 2 – 3€
Tipp: festes Schuhwerk, ev. Wanderstöcke (Rutschgefahr!)
Ausflugskombination: Wer mehr will, kann vom Bankerl unterhalb des Nockstein-Gipfels geradeaus weitergehen zur Gaisbergspitze.

Wege und Varianten:

Auf den Nockstein führen fast unzählige Wege 😉 Alternativ zur beschriebenen Tour kannst du beispielsweise auch von der Nocksteinstraße am Parkplatz Nockstein (ca. 250hm) weggehen und damit den kürzesten Weg nach oben wählen. Dieser ist auch mit Kindern ganz leicht bezwingbar.

Ein weiterer, auch spannender Weg führt durch die Nocksteinschlucht nach oben (ca. 430hm). Hier geht man von Guggenthal los, diese Tour ist aber bei Nässe nicht zu empfehlen und Schwindelfreiheit als auch Trittsicherheit sind ein Muss, denn teilweise ist der Weg eher ein schmaler, ausgesetzter Pfad.

Tipp:

Am besten unternimmt man einen Ausflug zum Nockstein unter der Woche, da doch immer einiges los ist – wie gesagt, ein Hausberg der mit wilder Schönheit überzeugt, nahe an der Stadt liegt und nur wenig Zeit in Anspruch nimmt…

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2 Kommentare bei „Salzburgs wilder Hausberg: Der Nockstein“

  1. Das ist bestimmt cool, so einen richtig „echten“ Berg direkt vor der Haustür zu haben – wir müssen mindestens 40 Minuten per S-Bahn einplanen, um in der Sächsischen Schweiz richtig klettern zu können. Noch ein Grund, endlich mal nach Salzburg zu fahren…

    Viele Grüße
    Jenny

    1. Hi Jenny, ja tatsächlich ist die Umgebung Salzburgs richtig toll und einen Besuch absolut wert. LG Kristina

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