La Fortuna und den Nationalpark Arenal mit Kindern erleben

Pressereise | in Zusammenarbeit mit Napur Tours

Die Gegend, die den wohl schönsten Vulkan Costa Ricas beherbergt, wird von dem Anblick seiner perfekten Kegelform bestimmt und gehört zu den Top Reisezielen Costa Ricas, welches von kaum einem Urlauber ausgelassen wird. Gleichzeitig passiert es im zentralen Hochland nicht allzu selten, dass Wolken den grandiosen Blick auf die wundervolle Natur verschlingen und es einfach regnet. Unsere Tage vor Ort waren davon leider bestimmt: Regen.

Natürlich. Der Name „Regenwald“ leitet sich immerhin davon ab. Die gute Nachricht: Wir ließen uns davon nicht abhalten und nutzten die regenfreien, aber dennoch bewölkten Pausen für Erkundungen. Trotz des grauen Wetters hatte der Ort eindrucksvolle Erinnerungen für uns parat gehalten. Wenn es mal ganz zu heftig regnete, machten wir es uns in unserem kleinen Bungalow gemütlich oder wärmten uns unter freiem Himmel im warmen Wasser des Whirlpools, den man im Hotel für sich reservieren konnte.

Der Vulkan Arenal ohne Wolkenkleid. So „enthüllt“ zeigte er sich die drei Tage unseres Aufenthalts nicht mehr.

Die heißen Quellen von La Fortuna

Heißes Wasser ist ohnehin eine der Hauptattraktionen hier in der Umgebung, welches durch vulkanische Energie auf über 40°C erwärmt wird. Ein Ausflug in die bekannten Thermalquellen ist ein Muss bei einem Aufenthalt in La Fortuna. Entweder man genießt für gut investiertes Geld schön angelegte Becken in einem der Thermalbäder, oder etwas rustikaler, aber dafür kostenlos im etwas unterhalb gelegenen Fluss „El Chollín“. In das durch vulkanische Energie erwärmte Wasser des Flusses mischen sich unter die Einheimischen – die sich bevorzugt gegen Abend hier aufhalten – nur wenige Touristen und so findet jeder noch sein ruhiges Plätzchen. Familien sollten eher zum seichten Teil des Flusses linkerhand der Brücke hinuntergehen.

La Cascada de La Fortuna

Ebenfalls mächtige Wasserkräfte entfalten sich beim riesigen Wasserfall La Fortuna, der über 60m an einer steilen Felswand in die Tiefe stürzt. Man kann sich vorstellen, dass dieser Ort wie ein Touristenmagnet wirkt, wer also Ruhe genießen will, sollte rechtzeitig hier sein. Bei schönem Wetter kann man unterhalb des beeindruckenden Wasserfalls auch baden. Das Glück hatten wir leider nicht. Durch den starken Regen sah das Wasser eher schlammig-braun aus und schwimmen wäre in den reißenden Wassermassen wenig empfehlenswert. Die gewaltige Wasserkaskade ist durch einen kurzen Weg recht „einfach“ erreichbar, man sollte allerdings keine Phobie vor Treppen haben. Um den Wasserfall zu erreichen muss man 500 Stufen hinuntergehen – und auch wieder hinauf.

Tipp: Für echte Bergsteiger empfiehlt sich bei Schönwetter von hier aus auch eine Tour zum „El Chato“ zu machen. Die anspruchsvolle Wanderung startet beim Wasserfall und führt bis zur smaragdgrünen Lagune im Krater des Vulkans Cerro Chato.

Auf Hängebrücken durch den Urwald

Hoch hinauf gehts auch im  Mistico Arenal Hanging Bridges Park. Dieses Besucherhighlight in der Nähe des Arenalsees ist tatsächlich für Jung und Alt gleichermaßen spannend. Es handelt sich hierbei um ein privates Naturreservat, welches durch schön angelegte Wege erschlossen wurde und über insgesamt 7 Hängebrücken in teils schwindelerregenden Höhen führt. Der gut 3 km lange Rundweg macht echt Laune und üblicherweise sollte es hier auch ohne Tourguide gelingen viele Tiere zu erspähen. Das regnerische Wetter macht aber auch Tierbeobachtungen schwierig. Für den Rundweg sollte man mind. 2 Stunden einplanen. Der Rundweg ist kinderwagentauglich und am Eingang kann man sich sogar einen Thule Offroadkinderwagen ausborgen! Erwachsene zahlen hier 26USD Eintritt, Kinder bis 10 Jahren sind gratis – somit sind die Arenal Hanging Bridges um ein vielfaches günstiger als in Monteverde, das Konzept ist ähnlich.

Parque Nacional Volcán Arenal

Für jeden, der gerne wandern in der Natur unterwegs ist, ist der Nationalparkbesuch vor Ort ein Muss. Das Besteigen des Vulkans ist seit längerem verboten. Im zentralen Parkteil um den Vulkan befinden sich drei verschiedene, einfache Trails, die je nach Energie und zur Verfügung stehenden Zeit zusammengehängt werden können. Der erste Teil Los Heliconias endet nach 1km bei einer Aussichtsplattform. Weiter gehts auf Las Coladas in einer 2km langen Schleife um den Vulkan, wo es auch alte Lavafelder zu bestaunen gibt. Wer noch weiter möchte, kann hier den Trail  El Ceibo anschließen, der auf gut 2km durch dichten Regenwald, an einem 100 Jahre alten Korallenbaum vorbeiführt und vor allem Vogelbeobachter lockt.

Auf der anderen Straßenseite des Nationalparkeingangs führt eine Straße zum zweiten Teil des Parks, der Península Lago Arenal. Hier führt ein ca. 3km langer Weg durch den Regenwald bis hin zum Arenalsee, welcher sich spektakulär vor einem ausbreitet und den Blick zum Vulkan Arenal freigibt. Wer Glück (oder Pech?) hat, kann hier auch frei lebende Krokodile antreffen.

Der Arenalsee

Der Arenalsee ist kein natürlicher See, sondern verdankt seine Existenz einem Staudamm. Hier wird 60% der Energie Costa Ricas durch Wasserkraft gewonnen. Der Binnensee ist nicht nur schön anzusehen, sondern auch das ideale Revier für Wassersportler. Man kann hier Bootfahren, Stand-up-Paddeln, Fischen, Kanutouren unternehmen oder Wind- & Kitesurfen. Windanbeter wie wir finden hier zwischen November und März optimale Bedingungen zum Kite- & Windsurfen. Wenige Leute am Wasser und die grandiose Kulisse des Vulkans machen den See zu einem Reisehighlight für Wassersportler. Der Spot befindet sich am Westteil des Sees bei der Surfstation ’Tico Wind’.

Die Reise nach La Fortuna wurde in Zusammenarbeit mit Napur Tours umgesetzt. Napur Tours ist ein deutscher Reiseveranstalter mit Schwerpunkt auf Mittel- & Südamerikareisen. Steffi und Dirk ist es ein Anliegen, ihre Leidenschaft für Lateinamerika in persönlicher Betreuung weiterzugeben. Sie organisieren maßgeschneiderte individuelle Reisen und achten dabei immer auf ein nachhaltiges Erlebnis. Sie haben sowohl Natur- & Umweltschutz, als auch die Wahrung der Menschenrechte und einen fairen Umgang miteinander im Blick.

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2 Kommentare bei „La Fortuna und den Nationalpark Arenal mit Kindern erleben“

  1. Was für ein schöner Artikel! Wir träumen schon seit längerem von Fernreisen mit der ganzen Familie und wollen auch genau mit Costa Rica beginnen. Und hier finde ich nun direkt ein potentielles Reiseziel. Vulkane und Regenwälder, das sind genau Landschaften, die wir alle vier lieben. Ich habe gesehen, dass Ihr noch viel mehr über Costa Rica zu bieten habt und werde mich da jetzt ganz genüsslich und mit Vorfreude durchschmökern. Was die Regenzeit angeht, gibt es in Costa Rica auch günstige Reisezeiten? Und ab welchem Kinderalter könnt Ihr Costa Rica empfehlen? Herzliche Grüße, Jens

    1. Lieber Jens, Costa Rica ist wirklich traumhaft und total abwechslungsreich.
      Das Land ist im Grunde ganzjährig bereisbar, am wenigsten Regenwahrscheinlichkeit gibts aber zwischen September und April. Dieses Jahr hatten wir nicht nur in Europa einen verrückten Frühling, sondern auch in Costa Rica hat die Regenzeit etwas eher begonnen als üblich. In den Küstenregionen ist dies weniger das Problem, da es meist nur über bestimmte Zeiten regnet und der Rest des Tages schön ist, in den Bergen kanns natürlich auch mal länger hängen bleiben.
      Costa Rica kann auch ohne Probleme schon mit Baby bereist werden, da die Infrastruktur und auch die medizinische Versorgung wirklich gut ist. Dazu wirds demnächst einen genaueren Artikel geben. Wir haben tatsächlich sehr viele Familien mit Kindern und Babys unterschiedlichsten Alters getroffen, unsere Zwillinge waren gut 11 Monate bei der Reise. Für viele ist es das perfekte Ziel für eine Elternzeitreise.
      Viele Grüße nach Portugal, da wollen wir unbedingt bald hin <3

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