Home ReisenEuropaSpanien & Kanaren Ein Tag in Teneriffas wildem Osten

Ein Tag in Teneriffas wildem Osten

von Kristina

Eine Erkundungstour auf eigene Faust mit dem Mietwagen in Teneriffa ’s ursprünglichstem Teil: dem saftig-grünen Anaga-Gebirge. Verschont vom Massentourismus gibt es hier zahlreiche fast unberührte Flecken wilde Natur, schier unzählige Wanderwege und Miradores. Auch merkt man gleich eine klimatische Veränderung, in den luftigen Höhen brauchts oft ein Layer mehr, also Jacke einpacken!

Frühstück in San Cristobal de la Laguna

Wir starten früh, nach dem ersten Kaffee und einem schnellen Frühstück, denn das richtige wollen wir in San Cristobal de la Laguna nachholen. Der Stadt wird nachgesagt die ursprüngliche Vorlage für La Habana gewesen zu sein. Ob das wahr ist kann ich – trotz mehrwöchigem Kubaaufenthalt – nicht sagen. Auf alle Fälle ist es Weltkulturerbe und eine schöne, historisch angelegte Stadt, die dennoch einen gewissen studentischen Esprit versprüht.

Gute Aussichten genießen

Gestärkt ziehen wir weiter in Richtung Gebirge. Auf dem Weg zum Ausgangspunkt unserer Wanderung durch das Anaga-Gebirge kommen wir an mehreren Aussichtspunkten vorbei. Man kann (je nach Timing) hier überall stehen bleiben und seine Blicke schweifen lassen, zumindest einen sollte man mitnehmen wenn man schonmal hier ist.

  • Mirador de las Jardines mit Blick über San Cristobal und einem kleinen Foodtruck mit typischen Snacks
  • Mirador Cruz del Carmen der schöne Blicke auf den Teide freigibt und von wo aus auch einige kurze Wanderwege durch die berühmten Lorbeerwälder losgehen (zB der Sendero de los Sentidos; ca. 45min. Wanderung)
  • Mirador Pico del Inglés von dem aus man atemberaubende Ausblicke auf die beeindruckende Gebirgskette genießen kann

Wanderung durch einen märchenhaften Lorbeerwald

Eigentlich wollten wir durch den berühmten Zauberwald wandern, aber für diese Wanderung muss man sich Wochen im Vorraus anmelden – nein, danke. Vor allem weil es so viele tolle Wege durch das gleiche Ökosystem mit weniger Leuten gibt. Wir haben mit Komoot eine Wanderung ausfindig gemacht, die uns ansprechend erschien und uns nicht enttäuschte: mit Flechten bewachsene Lorbeerbäume, urwaldartige Lianen und meterhohe Farne machen diese Waldwanderung wirklich besonders.

AUF EINEN BLICK:
Start: Carretera Norte San Andrés / Piste Enchir´s-Casa Forestal
Länge: 1,5km
Dauer:
ca. 30-45 Minuten
Höhenmeter:
ca. 60 hm
Kinderwagentauglich:
ja, für Outdoorkinderwägen
Schwierigkeit:
einfach

Karibisches Strandfeeling am Playa de las Teresitas

Von der kühlen Berggegend schlängeln wir uns die Serpentinenstraße nach unten ins Warme. Next Stop: weißer Sandstrand und gewohnt warme Gefilde. Der Playa de las Teresitas ist nicht für seine Natürlichkeit bekannt, ganz im Gegenteil: es handelt sich um einen künstlich aufgeschütteten, sehr gut gepflegten, großen, breiten Sandstrand, der barrierefrei ausgebaut ist und gute Infrastruktur bietet (Duchen, WCs, Strandbars, gratis Parkplätze, Lifeguards).

Ausklang beim Abendessen in Santa Cruz de Tenerife

Diesen Teil haben wir geskippt, die Kids waren happy am Beach und danach so müde, dass wir uns lieber in unserem Appartement einen schönen Abend gemacht haben. Aber: Die Hauptstadt der Insel hat Flair und viele hippe und gute Restaurants, dass diese Option hier einfach erwähnt sein sollte. Außerdem ist das Auditorio fast noch fancier als die Opera in Sydney und auch der Plaza de Espana ziemlich beeindruckend.

1 comment

Silke Kleinhans 17. April 2022 - 12:52

Ich war vor ca. 15 Jahren das letzte Mal auf der Teneriffa – das war noch vor den Kindern. Das sieht echt toll und macht echt Lust mal wieder hinzufliegen. Zum Glück kommen die nächsten Herbstferien schneller als man denkt.

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