Finnland 2018: Winterwonderland, Saunen und Polarlichter. Eine Interaktive Travelmap

Hier könnt ihr euch durch die Highlights unserer Finnland-Reise in unserer interaktiven Travelmap klicken oder einfach weiter unten im Text nachlesen.

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Die gelben Sterne markieren interessante Orte, die wir besucht haben. Die roten Marker kennzeichnen unsere Übernachtungsorte. Die einzelnen Ebenen der Karte kann man durch Klicken auf das Ebenen-Symbol („kleines Fass“) ein- und ausblenden, wenn ihr draufklickt erscheint eine Kurzbeschreibung mit Bild.

Den Artikel zu Mo’s erster Flugreise von salzburg via Kopenhagen nach Helsinki und warum das richtig tricky war findet ihr hier.

Helsinki und Umgebung

Die Bucht in Espoo ist eine wunderbare Umgebung für Spaziergänge aller Art – ob übers Meer oder im Wald.

Helsinki ist eine kleine, quicklebendige Metropole, die weltliche geschäftigkeit mit finnischer Ruhe und Gelassenheit paart. WIe alle Städte am Wasser versprüht auch Helsinki ein ganz besonderes Flair, nur dass zu seiner beeindruckenden, zerklüfteten Küste noch unzählige vorgelagerte Inselchen gehören. Wir haben außerhalb der Stadt in Espoo gewohnt. Direkt an einer Meeresbucht, die zugefroren war und auf der man kiten konnte (sofern man passende Ausrüstung mithat, denn einen Verleih haben wir nirgends gefunden).

Suomelinna: Die 1748 erbaute Seefestung liegt auf einer bewohnten Insel vor Helsinki und ist via Fähre erreichbar. Die Insel ist UNESCO-Weltkulturerbe und gehört zu den kulturellen Highlights Finnlands.Zu Fuß (auf Kinderwagen- & für Rollstuhl geeigneten Wegen) erkundet man die Insel und seine wichtigsten Sehenswürdigkeiten und trifft überall auf alte Wälle, Kanäle und Befestigungsmauern. Überall finden sich kleine nette Cafés und Restaurants zum pausieren sowie Museen, die über die Insel aufklären.

Korkeasaari: Helsinkis 22ha große Zooinsel beheimatet einen der ältesten Zoos Europas und beherbergt gut 150 verschiedene Spezies. Die Insel gehört zu den beliebtesten Orten Helsinkis und ist das ganze Jahr über geöffnet.

In der alten Markthalle am Südhafen gibt es allerlei Köstlichkeiten zum Erstehen.

Marktplatz und alte Markthalle: Der Kauppatori liegt direkt am Südhafen. Hier findet man Mitbringsel, Delikatessen und ein Besuch lohnt sich auf alle Fälle, und wenn auch nur um einen kleinen Snack einzunehmen und das schöne Gebäude der Markthalle sowie das rege Treiben zu beobachten.

Das Café Kappeli liegt am südlichen Ende der Esplanadii, Helsinkis Flaniermeile und ist auf jeden Fall einen Stopp wert. In dem wintergartenartigen Gebäude lässt sichs nett sitzen und einen Kaffee genießen.

Am Senatsplatz mit dem Dom im Hintergrund

Senatsplatz und Dom: Vom beeindruckenden Senatsplatz führen imposante Treppen hinauf zum Dom, von wo aus man Zar Alexander II, die Universität und das Regierungspalais im Überblick hat.

Das Parlament, ein wuchtiges Gebäude inclusive weißer Marmortreppen liegt dem Konzerthaus Musiikittalo gegenüber, idas für seine exzellente Akkustik bekannt ist und von klassischen Inszenierungen zu modernen Interpretationen alle bietet.

Die Felsenkirche ist ein quasi unterirdisches Gotteshaus, das in einen Granitfels gesprengt wurde und dann mit einer massiven Kuppel aus Kupfer und Glas bedeckt. Sehr beeindruckend.

Das pompöse Parlamentsgebäude

Die Insel Seurasaari ist ein Naherholungsgebiet und Freilichtmuseum. In einer schönen Parklandschaft finden sich alte Bauernhöft, Herrenhäuser, Saunen und Mühlen, die finnische Wohnkultur repräsentieren, es lässt sich aber auch einfach nur herrlich spazieren gehen.

Villa Elfvjik: Das Naturlehrhaus ist ein Jugendstilgebäude, das allerlei Informationen zu Natur und Umwelt bereit hält. Das Café ist Sonntags und an Feiertagen geöffnet und bietet ein nettes Ambiente zum Einkehren, für uns genau das Richtige nach unserer Wanderung übers Meer und durch den umliegenden Park.

Der Nuuksio Nationalpark liegt nordöstlich von Espoo und bietet abwechslungsreiche Landschaft. Hier kann man Wandern, Kanufahren, Reiten, Langlaufen, Grillen oder  Beeren- & Pilze sammeln (je nach Jahreszeit natürlich). Kennzeichen ist das bedrohte europäische Gleithörnchen, das hier beheimatet ist.

Nordkarelien

Erst seit dem Zweiten Weltkrieg gehört Nordkarelien zu Finnland: eine zauberhafte, mystische Gegend am Pielinensee mit den berühmten Kolibergen.

Pielinensee: Der See ist im Winter zugefroren und statt der Fähre führt im Winter eine Eisstraße von einem Ufer zum Anderen. Wir haben den See mit Schneeschuhen im Tiefschnee bewandert und uns die kleinen Inselchen genauer angesehen. Ein schöner Ausflug in total unberührte Natur.

Vuonislahti liegt auf der gegenüberliegenden Seeseite der Koliberge, im Winter werden die beiden Orte durch die besagte Eisstraße verbunden. Von hier aus finden sich schöne und günstigere Unterkünfte als in Koli, außerdem genießt man fantastische Ausblicke über den See auf den NP.

Koli Nationalpark: Das 30km2 große Naturschutzgebiet ist eine bewaldete Hügelgruppe mit seinen Gipfeln Ukkokoli (347m hoch) Pahakoli und Akkakoli, von denen aus man einen wundervollen Blick über den Pielinensee bis nach Russland genießt. In vorchristlicher Zeit waren die Berge heilige Opferstättem, was angesichts des Landschaftsbildes sehr verständlich scheint. Ursprünglich waren die Koliberge ein massiver Gebirgszug der allerdings der Erosion zum Opfer fiel, der nur die harten Quartzschichten widerstehen konnten, die heute die Koliberge bilden. Den Nationalperk kann man wunderbar zu Fuß oder mit Schneeschuhen oder Langlaufskiern erkunden. Das Hotel Koli mit seinem Koli Relax Spa incl. Besucherzentrum beeindruckt mit fantastischem Essen und bezaubernden Ausblicken.

Eine sehr schöne und relativ einfache Schneeschuhtour durch den Nationalpark befindet sich am Fuße der Koliberge. Diese Tour ist völlig individuell verlänger oder verkürzbar, es gibt hier tolle ausgebaute Winterwanderwege.

Lappland

Lappland bezeichnet nicht nur ein finnisches Gebiet sondern eigentlich den gesamten nördlichen Teil Skandinaviens, das von den Samen bewohnt wird.

Das Arktikum mit seiner beeindruckenden Galskuppel

Rovaniemi: Die Stadt am Polarkreis ist Lapplands Verwaltungszentrum ist ein guter Ausgangspunkt für die Region und mit seinem Flughafen ausgezeichnet erreichbar.

Das Arktikum ist ein modernes Museum, das zu allererst – dank seiner 172m langen gewölbten Glaskuppel – schon mit seiner Architektur beeindruckt.In seiner Ausstellung kann man alles über das arktische Leben erfahren: seine Menschen, klimatische Extrembedingungen, Landschaftsformen und Natur inclusive Nordlichttheater.

Das Weihnachtsmanndorf oder auch Santa Claus Village beherbergt das Büro der “echten” Weihnachtsmannes incl. eigenem Postamt. Hier bekommt man eine persönliche Audienz, kann Eisskulpuren und Riesenschneemänner bestaunen, das Weihnachtsmuseum besuchen oder eine Schlittenfahrt unternehmen. Etwa 2km von hier gibt es auch den Santa Park, ein weihnachtliches Vergnügungszentrum. Alles in schön amerikanischem Stil.

Nach einiger Zeit des Wartens erscheinen sie endlich die Polarlichter

Aurora-Hunting: Ein wenig dauert es, bis man aus der Stadt rauskommt und wirklich von völliger Dunkelheit umgeben ist, denn nur dann kann man das Naturwunder auch wirklich gut sehen. Am Besten man checkt vorab die Vorhersagen via App (Polarlicht-Vorhersage) und bringt dann eine Portion Geduld mit.

Der Ranua Wildlifepark ist in einen Wald eingebettet.Hier kann man in groß angelegten Gehegen die arktische Tierwelt bestaunen: Polarbären, Luchse, Bieber, Otter, Wildschweine, Eulen, Füchse, Rentiere uvm lassen sich hier bestaunen.

Winterwonderland Phyä-Luosto

Phyä & Luosto Nationalpark: Steile Hänge, tiefe Schluchten und ein ausgedehntes Waldgebiet sind die markantesten Merkmale des NP. Hier befindet sich ein Wintersportzentrum und man kann das gesamte Gebiet durchwandern, mit Schneeschuhen erkunden, Langlaufen oder mit einem Schneemobil abfahren.

Kopaara Rentier- und Huskyfarm: Hier kann man Rentiere füttern und beobachten, sich von ihnen durch den Schnee ziehen lassen oder einfach den interessant gestalteten Rentierpfad entlanggehen, an dem man wissenswertes über die Tiere erfährt, während man an ihren Gehegen vorbeispaziert. Die Huskyfarm haben wir nur von außen gesehen, von außen schienen uns die Zwinger allerdings extrem klein zu sein, die Hunde waren außerdem wie verrückt am Bellen.

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